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INFORMATION

Ausbildung podologische/r Assistent/in

Tätigkeit im Überblick:

Das Tätigkeitsfeld der podologischen Assistenten, unter Verantwortung eines/r Podologen/in, beläuft sich prinzipiell auf alle komplexen Behandlungsmaßnahmen in einer podologischen Praxis.

Dazu zählen u.a. die Behandlung von Hornhaut, Hautrissen, Fußwarzen, Nagelveränderungen und das Anpassen von Reibungsschutz und Nagelkorrekturspangen.
Hinzu kommt die Beratung der Patienten/innen über prophylaktische Maßnahmen und die geeignete Pflege der Füße und Beine.

Besondere Bedeutung hat die sachgemäße Behandlung von Risikopatienten/innen wie Diabetiker/innen, Bluter/innen oder Rheumatiker/innen. Sie bilden eine immer größere Patientengruppe in der medizinischen Fußpflege.

Praktische Ausbildung

  • Praktika in physiotherapeutische Praxen
  • Praktika in Kliniken oder bei niedergelassenen Fachärzten/innen in den Bereichen Orthopädie, Innere Medizin und Dermatologie

Der Begriff Podologie stammt aus dem Griechischen (podos = Fuß) und beschreibt die nichtärztliche Heilkunde am Fuß die unterstützend und ergänzend auf dem Gebiet der Dermatologie und Orthopädie wirksam wird.

Der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich wandelte sich im Laufe der Zeit, nicht zuletzt aufgrund der veränderten Umwelt- und Lebensbedingungen sowie der demographischen Verschiebungen in der Gesellschaft.

Die zunehmende Belastung der Füße durch das Fortschreiten der Industrialisierung und wechselnde Modetrends sorgten für eine rasche Entwicklung auf fußpflegerischem Gebiet.

Ein prozentual hoher Anteil an älteren Menschen in der Gesellschaft bringt einen explosionsartigen Bedarfszuwachs an fußpflegerischen Maßnahmen mit sich.

In der Medizinischen Fußpflege werden Tätigkeiten auf dem Gebiet der Heilkunde ausgeübt, die von Ärzten/innen nicht mehr abgedeckt werden.

Die bestehenden podologische Praxen signalisieren einen starken Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften, um den zunehmenden qualitativen und quantitativen Anforderungen gerecht zu werden.

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Theoretische Ausbildung

  • Anatomie und Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Psychologie, Pädagogik, Soziologie
  • Hygiene, Mikrobiologie
  • Fachbezogene Physik und Chemie
  • Arzneimittellehre, Material- und Warenkunde
  • Theoretische Grundlagen der podologischen Behandlung
  • Prävention, Rehabilitation
  • Sprache und Schrifttum
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Fußpflegerische Maßnahmen
  • Podologische Behandlungsmaßnahmen
  • Podologische Materialien und Hilfsmittel
  • Physikalische Therapie im Rahmen der podologischen Behandlung
  • Erste Hilfe und Verbandstechniken

Zugangsvoraussetzungen

Die gesundheitliche Eignung zur Ausübung der Tätigkeit und der Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, oder einen nach Hauptschulabschluss bzw. einer gleichwertigen Schulbildung, erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer.

Die Teilnehmenden sollten motorisches Feinempfinden, Taktgefühl, Geschick und Interesse an manueller Tätigkeit haben.

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Berufliche Chancen

Die Ausbildung zum/zur Podologischen Assistenten/in dauert ca. 36 Monate. Es besteht die Fördermöglichkeit über einen Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter (WeGebAU).

Mit dieser Ausbildung schafft sich der/die Podologische Assistent/in Voraussetzungen, um nach zu erfüllenden Vorgaben zur staatlichen Prüfung als Podologe/in zugelassen werden zu können.

Den Berufsabschluss erhält nur, wer sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes ergibt und wer in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufes geeignet ist.

Unterrichtszeiten – Vollzeit

Montag – Donnerstag:           08:00 Uhr bis 15:40 Uhr
Freitag:                                      08:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung in Vollzeit dauert ca. 16 Monate.

Ausbildungsinhalte

Die theoretische und fachpraktische Ausbildung umfasst 2.000 Unterrichtstunden.

Die praktische Ausbildung umfasst 400 Stunden und wird extern in Kooperationsbetrieben durchgeführt.

Ansprechpartner und Beratung

Ira Bruchardt, Schulleiterin:                              I.Bruchardt@ima-wissen.de
Ilka Brandt, stellvertretende Schulleiterin:    I.Brandt@ima-wissen.de

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Unterrichtszeiten – Teilzeit

Freitag:                                   13:15 Uhr bis 20:25 Uhr
Samstag:                               08:00 Uhr bis 15:10 Uhr

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung in Teilzeit dauert ca. 35 Monate.

 Ausbildungsinhalte

Die theoretische und fachpraktische Ausbildung umfasst 2.000 Unterrichtstunden.

Die praktische Ausbildung umfasst 400 Stunden und wird in den 35 Monaten der Ausbildung extern in Kooperationsbetrieben durchgeführt.

Ansprechpartner und Beratung

Ira Bruchardt, Schulleiterin:                               I.Bruchardt@ima-wissen.de
Ilka Brandt, stellvertretende Schulleiterin:     I.Brandt@ima-wissen.de

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